Feldtag – diesmal virtuell

Durch die Coronakrise war es auch den bayerischen Jungbauern um ihren Vorsitzenden Georg Rabl nur möglich, ihren Feldtag im oberpfälzischen Hartenhof kurzerhand als virtuelle Veranstaltung zu konzipieren.

Katharina II. (l.) und Alexandra (r.)
stellten beim Videodreh die Bedeutung
der Blühstreifen und Blühfelder vor und
erklärten die Vorteile bienengeeigneter
Zwischenfrüchte. (Foto: Gegg/Krumbachner)
Beim virtuellen Feldtag wirkten u.a. mit:
Sebastian Baierl, die Herrnbräu
Weißbierkönigin Kathrin Gerhard,
Georg Rabl,
die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg,
Jungbauer Andreas Häring und die
Bayerische Honigprinzessin Alexandra Krumbachner.
(v.l.n.r. – Foto: Baierl)

Dazu luden sie auch einige Produkthoheiten ein, die rund um Weizen, Mais und Braugerste Bezug zum Ackerbau in Bayern haben. Doch auch die Bayerischen Honighoheiten Katharina II. und Alexandra waren dabei, denn Blühstreifen rund um die Äcker sind den Jungbauern ein wichtiges Anliegen. Und so konnten die beiden am Blühstreifen in Hartenhof auch noch einige Insekten beobachten. „Die Imker schätzen, wenn sich die Landwirte mit gut gewählten Blühkonzepten über bienengeeignete Zwischenfrüchte oder über eine artenreiche Umgebung Gedanken machen. Wenn die Landschaft nicht sehr artenreich ist, sind Blühfelder mit Sonnenblumen oder Luzernen auch eine Bereicherung für die Natur.“, hob Katharina II. hervor. Alexandra erklärte, daß beispielsweise Phacelia gerne als Zwischenfrucht angebaut werde, und aus Sicht der Imkerei eine hervorragende Trachtquelle zum Füllen von Trachtlücken darstelle. Jungbauern aus den unterschiedlichen Regionen der Oberpfalz, sowie der Fachberater für Pflanzenbau beim Erzeugerring Oberpfalz, Sebastian Baierl, berichteten über die Bestände in diesem Jahr.