Bienen nützen der Natur

Blüte mit Biene

Beim Sammeln von Nahrung (Nektar und Pollen) bestäuben die Bienen die von ihnen besuchten Blüten und lösen damit das "Fruchten" dieser Pflanzen aus.

Etwa 85% aller insektenblütigen Pflanzen werden durch die Honigbiene bestäubt.

- wenn sie diese nutzen

Warum ist dies so?

Die Hauptblütezeit in unserer heimischen Landschaft beginnt im April/Mai. Zu dieser Zeit ist von den blütenbesuchenden Insekten nur die Honigbiene in größerer Zahl vorhanden. Sie überwintert als Volk und kann bereits zu dieser Zeit 10.000 Flugbienen aussenden.

Die Honigbiene ist blütenstet, d. h. sie sammelt nur von einer Blütenart solange es dort Nahrung gibt. Sie wechselt nicht, wie z. B. die Hummel, von einer Art zur anderen Art. Nur Blütenstaub der gleichen Art bewirkt eine Befruchtung.

Honigbienen sammeln emsiger und intensiver. Sie müssen Vorräte für die Winterzeit anlegen. Andere Insekten leben "von der Hand in den Mund".

Durch das intensive Sammeln von Nektar und Pollen wird nicht nur der Fruchtansatz höher, auch die Qualität der Früchte und Samen wird besser.

Wenn Bienen die Natur nutzen, dann...

- entstehen keine Abfälle, keine Emissionen, kein Müll.
- werden Boden, Wasser und Luft nicht belastet.
- wird niemand belästigt, nichts wird verbraucht oder zerstört.

Im Gegenteil:
Bei dieser Nutzung entsteht ein volkswirtschaftlicher Wert, der das 15-fache des Wertes der Honigproduktion beträgt.

Beispiel:

In einer Dorfgemeinde werden durchschnittlich 300 Bienenvölker gehalten. Ein Bienenvolk erbringt einen Durchschnittsertrag von 15 kg Honig pro Jahr zum Preis von 7,00 €/kg. Also beträgt die Wertschöpfung je Volk und Jahr = 105,00 €.

Gesamterträge aller Bienenvölker (105,00 € x 300) = 31.500,00 €.

Allgemeinnutzen für die Natur im Gemeindebereich (31.500,00 € x 15) = 472.500,00 €/Jahr.