Die Arbeitsbienen

Wabe mit BienenWildbau mit BienenBiene auf Blüte

sind weiblichen Geschlechts und entstehen ebenfalls aus einem befruchteten Ei.
Sie werden mit "gewöhnlichem" Futter aufgezogen. Ihre Geschlechtsorgane sind nicht voll ausgebildet.

Im Laufe ihres Lebens üben sie nacheinander verschiedene Tätigkeiten aus.

Als "Putzbienen" sorgen sie für die Hygiene im Stock und anschließend als "Ammen" für die Aufzucht der Nachkommenschaft.

Als "Baumeisterinnen" bauen sie aus körpereigenem Wachs kunstvoll die Waben, in denen die Brut gepflegt, die Vorräte (Honig und Pollen) gelagert und konserviert werden.

Als "Wächterinnen" kontrollieren und verteidigen sie schließlich aufopferungsvoll den Zugang zu ihrem Bienenstock.

Endlich als "Trachtbienen" sind sie für die Herbeischaffung des Futters (Zucker-, Eiweißstoffe und Wasser) zuständig. Tröpfchen für Tröpfchen und milligrammweise werden diese Stoffe in unzähligen Ausflügen eingebracht.

Aus 180 kg Blütennektar stellen sie 60 kg Honig her. 40 kg davon werden im Laufe des Sommers verzehrt und etwa 20 kg als Vorräte für den Winter eingelagert.

Bis zu 40 kg Blütenstaub (Pollen) müssen ebenfalls gesammelt werden. Der Pollen wird in "Körbchen" an den Hinterbeinen transportiert.

Eine Pollenladung wiegt etwa 0,015 Gramm, dazu müssen 100 Blüten besucht werden.

Für 1 kg Honig ist eine Flugleistung von 40.000 km zu erbringen. Vergessen wir die "Bienensprache" nicht. In "Rund- und Schwänzeltänzen" können sie sich verständigen über Lage, Entfernung, Art und Ergiebigkeit von Trachtquellen.

Arbeitsbienen leben im Sommer rund 6 Wochen, im Winter etwa 8 Monate.